Aktivitäten Schuljahr 15/16

Herbstwanderung Kindergarten A & B Hohenrain

Mit leckeren Sachen im Rucksack, warm eingepackt und mit einem kühlen Herbstwind um die Nase, starteten wir unsere diesjährige Herbstwanderung. Die Vorfreude war gross und so liefen wir, dem Jahresmotto entsprechend, mit einem grossen „SMILE“ den Weg entlang Richtung Unterhilti. Dort verweilten wir einen Moment und assen bei schöner Aussicht unser gesundes Znüni, welches das ein oder andere Kind fast nicht finden wollte, zwischen all den feinen Sachen fürs Zmittag und dem Dessert.

Gestärkt ging es weiter Richtung Oberhilti, der Kantonsgrenze entlang in die Sennweid. Unterwegs wurde geschwatzt, gesungen, Schritte gezählt, Spuren gefunden und darauf hingewiesen, dass die Brombeeren im Wald nicht einfach so gegessen werden dürfen. Es weiss ja schliesslich niemand, ob der Fuchs sein Klo in der Nähe hat.

In der Sennweid angekommen lernten wir mit einem Singspiel die Kinder des jeweils anderen Kindergartens noch einmal ein bisschen besser kennen. Mit neuen Freunden und vielen Ideen schwärmten wir in den Wald hinaus… um kurz darauf wieder zurück zu kehren um nachzufragen, wann nun das langersehnte „Zmittag“ gegessen werden darf.

Mit Spielen und Essen verging die Zeit wie im Flug und bald mussten wir den Vogel- und Zwergenhäuschen, den Räuberhütten und Naturkunstwerken wieder „Tschüss“ sagen und unsere Sachen zusammenpacken. Glücklich und zufrieden kehrten wir am Nachmittag zurück zum Kindergarten. Dort wurde nur einen Tag später bereits wieder nachgefragt, wann die nächste Herbstwanderung stattfinden wird.

1450 kg zu Fuss von Hohenrain nach Römerswil

Herbstwanderung der 1. - 3. Klasse Hohenrain

Fast täglich schauen wir hinüber zur Erlosen. Kennen Sie die Wanderwegstrecke, die ziemlich direkt ins Tal hinunter und dann hinauf nach Römerswil führt? Nur 7.2 km. Kinder haben bekanntlich viel Energie, deshalb wagten wir uns auf diesen Marsch. Im Nu waren wir in Hochdorf. Bei der Unterführung im Ziegeleigebiet ging’s dann über die dort immer noch funktionstüchtige Industriewaage. Wir waren überrascht, als die Gewichtsanzeige eine immer grösser werdende Zahl anzeigte. Bald waren 1000 kg erreicht. „Kommt alle schnell drauf!“, riefen die Kinder einander zu. Bei 1450 kg blieb das Display stehen. So, und diese 1450 kg mussten jetzt hinauf nach Römerswil. Alle waren motiviert. Über die Ron marschierten wir Richtung Huwil zur Waldhütte Tannboden. Der Blick zurück war eindrücklich: Ein immer kleiner werdendes  Dorf am Ausläufer des Lindenbergs, unser niedliches Honeri. –  Die Mittagspause fiel kürzer aus als geplant, denn die Kinder drängten: „ Sie, wann geht es endlich weiter?“ Flott erreichten wir dann den Hof mit den Freiberger Pferden, über 20 müssen es gewesen sein. Die neugierigen halbjährigen Fohlen drängten zum Rendezvous, und die Kinder freuten sich an deren Zutrauen und beantworteten dies mit zärtlichem Streicheln. Die letzten 100 m waren wirklich steil, aber die Kinder stiegen beflügelt die Treppen  hinauf und staunten, als sie hörten, dass sie am Ziel waren. Dabei war die Energie doch noch nicht restlos aufgebraucht. Und was machen Kinder dann? Sie lassen sie raus. Es war ein Spektakel, die einen kullerten den Hang hinunter, die andern türmten Heubüschel zu einem Haufen. – Kein Wunder, dass auf der Heimfahrt im Bus das eine oder andere Kind einschlief. (geschrieben von Adalbert Bircher, Lehrer)

Was für ein herrlicher Herbsttag!

Herbstwanderung der 4.- 6. Klasse Hohenrain

Am Morgen trafen wir uns alle, 4. bis 6. Klasse, auf dem Pausenplatz. Unsere Lehrerin Frau Dommen rief uns zusammen und begrüsste uns. Darauf zeigte uns Herr Leu die Wanderroute, welche wir zurücklegen würden. Nach ein paar weiteren Infos konnte es losgehen. Wir liefen in Gruppen nach Oberebersol Richtung Hiltiwald, wo wir eine erste Znünipause einlegten. Nach dieser Stärkung ging es dann bergauf. Der Weg bis zum verdienten Mittagessen führte über den Unterbloseberg, das Mariahaldetobel bis hinauf zum Bergwald. Dieses Wanderstück war ziemlich anstrengend. Somit hatten wir auch das Mittagessen voll und ganz verdient. Mit unseren mitgebrachten Holzstücken machten wir neben einer Holzhütte  ein gemütliches Feuer zum Bräteln. Auch blieb noch Zeit übrig um im Wald zu spielen und zu quatschen. Wir bauten Spielzeuge aus Gegenständen vom Wald, zum Beispiel aus Ästen. Der Heimweg führte dann über die Sennweid, vorbei beim Waldbruder. Dort liegt ein schöner Bauernhof im Wald.

Bei solchen Schulausflügen haben wir immer wiedermal Zeit miteinander über „Gott und die Welt“ zu reden.

Trotz müden Beinen und Füssen am Abend war es ein gelungener Ausflug. Die warme Dusche und das weiche Bett waren Erholung pur! (geschrieben von Justin Rey und Devin Kempf)

Herbstwanderung Kleinwangen

Auf die Herbstwanderung habe ich mich sehr gefreut. Am Montag, 31. August gingen alle Kinder von der Schule Kleinwangen auf einen Ausflug. Wir trafen uns um 07:45 Uhr beim Schulhaus.

Um 08:00 Uhr liefen wir los. Keiner wusste wohin wir gehen. Die Kindergartenkinder und die Erst- und Zweitklässler gingen ihren eigenen Weg.

Wir, die älteren Kinder liefen via Baumschule Ottiger nach Gelfingen. Beim Marsch sahen wir noch das Haus von Frau Bolzern. In der Badi Gelfingen assen wir unser Znüni. Danach konnten wir unsere Füsse im Baldeggersee abkühlen. Unsere Wanderung ging auf dem schönen Seeweg weiter Richtung Baldegg. Frau Amhof sagte, dass wir uns im Wasser abkühlen dürfen. Zum Glück hatten wir unsere Badehosen nicht dabei, so konnten wir mit den Kleidern baden gehen. Das war richtig cool.

Nach 30 Minuten ging unsere Wanderung weiter. Wir liefen beim Kloster vorbei bis nach Hochdorf in den Vitaparcour. Dort trafen wir auf die jüngeren Kinder. Diese hatten bereits zwei tolle Spiele gemacht. Es waren auch schon zwei Feuer zum Bräteln vorbereitet. Nach einem kurzen Mittagessen konnten wir im Wald spielen und uns austoben. Um 13:30 Uhr mussten wir bereits wieder nach Hause laufen. Bevor wir weitermarschierten, machten die Kinder vom Schülerrat noch ein Spiel mit uns. Es hiess „that’s the story of my body“.

Nach dem Spiel liefen die 3.-6. Klässler zurück zum Schulhaus und die jüngeren Kinder wurden nach einem kurzen Marsch vom Schulbus abgeholt.

Zuhause war ich müde und überglücklich. Für mich war es ein ganz toller Tag.

Sehr gut fand ich auch, dass wir den ganzen Tag unser Schulmotto „ NATUR PUR“ erleben durften. (geschrieben von Lars, Sabrina & Joya)

Ein Wintertag in der „Natur pur“ erleben

Zu jeder Jahreszeit verbringt die Primarschule Kleinwangen einen Tag zum Thema Natur pur. So genossen wir am 7. Dezember den Winter-Adventstag.

Als Einstieg durften wir uns die Geschichte des allerersten Weihnachtsbaumes anhören. Die 3./4.-Klässler haben sie erzählt und pantomimisch dargestellt.

Die Kinder konnten in selbst gewählten Ateliers viel Spannendes erleben und lernen. Von einer Gruppe wurde der Weihnachtsbaum festlich geschmückt. Mit viel Interesse hörten die Kinder des Ateliers „unterwegs mit dem Wildhüter“ Alois und Hugo Buck zu, die von den Tieren im Wald berichteten. Eine andere Gruppe begab sich in den Wald und machte drei grosse Feuer, während eine weitere Gruppe Gemüse im Sonnenhof einkaufte, dies rüstete, um daraus auf dem offenen Feuer eine feine Suppe zu kochen.

Am Mittag trafen sich alle mit grossem Hunger  im Buchwald zum Suppe und Picknick essen. Nach dem Mittag erfreuten sich die Kinder an der Natur beim Klettern, Hütte bauen, rumrennen…  Der Schülerrat organisierte eine Schatzsuche. Voll motiviert suchten die Kinder mit Erfolg ihren Schatz. Herzlichen Dank an den Schülerrat.

Bei strahlendem Sonnenschein packten wir unsere Rucksäcke zusammen und mussten wohl oder übel zurück in die Nebelsuppe! In der Schule angekommen erwartete uns ein weiterer Höhepunkt dieses Tages. Es gab selber gebackener Lebkuchen, der eine Gruppe Schüler gemacht hat. Er schmeckte lecker und rundete diesen erlebnisreichen Tag ab.

Etwas dreckig, aber glücklich ging es nach Hause. Vielen Dank an alle für das Gelingen des Winter-Adventstages.

Schulfasnacht Kleinwangen - natürlich Natur Pur

Zum Start von unserem diesjährigen Fasnachtsmorgen trafen sich alle Schülerinnen, Schüler und Lehrerinnen in der Turnhalle. Fast alle waren verkleidet, viele nach unserem Jahresmotto „Natur Pur“. Zuerst sangen wir das Mottolied und vertrieben tanzend auch noch die letzte Müdigkeit. So vorbereitet machten wir uns auf ins Schulhaus, wo spannende Ateliers bereit waren. Die Ateliers dachten sich die Klassen aus und bereiteten sie alle zusammen mit den Lehrpersonen vor. Den ganzen Morgen wurde geschminkt, getanzt, gemalt, das Glücksrad gedreht, Büchsen geschossen oder ein Ballonrennen gemacht.

Nach dem Zmittag in den Klassen, trafen wir uns zur Maskenprämierung vor dem Schulhaus. Je die drei „Herzigsten“,“ Lustigsten“ und „Natürlichsten“ bekamen als Preis ein Säckli Apfelringli überreicht

 

Hier ein paar Eindrücke zu den Ateliers: Die ganz Mutigen probierten spezielle Esswaren und Säfte, andere wagten sich gar in die Geisterbahn.

Winterlager 2016

Lagerbericht Skilager 2016 Melchsee-Frutt
Bericht_Winterlager_2016.pdf
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Tagesberichte "Zirkus Kokosnuss" Projekt in Hohenrain

Gestern haben bei uns die Projekttage zum Musical „Zirkus Kokosnuss“ begonnen. Am nächsten Mittwoch, den 20. April 2016, wird es dann um 18.00 Uhr aufgeführt. Gestern und heute Morgen haben sich alle Klassen im Pfarreiheim getroffen, um gemeinsam die Lieder des Musicals zu singen.

Anschliessend haben alle entweder in der Klasse, beim Tanz oder beim Schauspiel gearbeitet. Folgend wird kurz aufgeführt, was gemacht wird.

Im Kindergarten

Im Kindergarten A studieren die Kindergärtner eine Nummer zum Thema Vogel ein. Mehr wissen sie jedoch noch nicht. Sie werden als Discovögel am Musical teilnehmen. Sie werden dazu von einem Vogellied begleitet, das sie noch nicht definitiv ausgewählt haben. 

Frau Zimmerli studiert mit ihren Kindergärtnern vom Kindergarten B einen Pferdetanz ein. Die Musik ist ein Rhythmus mit Galopp. Sie verwenden dafür verschiedene Musiktitel. Sie nennen sich Sabrinus.

1. Klasse 

Die erste Klasse nennt sich die Buchstartisten. Sie haben verschiedene Musik ausgewählt passend zum Wort.  Sie arbeiten mit Buchstaben, die verschiedene Wörter ergeben, zum Beispiel LIEB oder BIEL. Das macht man, weil man in der ersten Klasse ja die Buchstaben übt. Sie arbeiten mit ihrem Lehrer Herr Bircher zusammen.

2./3. Klasse

Die Zweit- und Drittklässler haben noch keinen Gruppennamen für ihre Aufführung. Das Lied für ihre Gruppe haben sie schon ausgewählt.  Es heisst Amelie. Sie haben sich entschieden, während der Zirkusaufführung zu jonglieren. Die Jungen würden lieber mit Bällen jonglieren, die Mädchen lieber mit Tüchern. Zudem wissen sie schon, dass sie orange Hüte tragen werden.

4. Klasse

Die Viertklässler bereiten sich ebenfalls  für das Musical vor. Ihr Stück hat drei Teile. Im ersten Teil haben sie Partnerakrobatik, dann arbeiten sie zu dritt und am Schluss zu fünft. Sie wissen schon das Musikstück, welches sie an ihrer Vorführung begleiten wird. Auch ihren Namen haben sie bereits gewählt. Sie heissen Akrobatic Kids. Sie machen ihre Aufführung zu Surfing in the USA.

Werbung und Medien 5./6. Klasse

Im Atelier Werbung und Medien kümmern wir uns um die Plakate, Tagesberichte (wie diesen hier) und Fotos. Zudem machen wir Werbung für das Musical. Des Weiteren bereiten wir uns auf eine Aufführung im Bereich Jonglage vor. Für den Auftritt haben wir uns für einen Song aus dem Film Pirates of the Carribean geeinigt. Wir nennen  uns „Black stars“.

Schauspieler 3. – 6. Klasse:

Die Schauspieler üben noch nicht nach einem konkreten Ablauf. Sie üben Teile des Musicals. Sie üben die Stücke zu der Musik, die der Chor singt. Gestern und heute hat Frau Lisbeth Estermann die Gruppe tatkräftig unterstützt. Heute wurden die Sprechszenen nochmals gründlich geübt.

Tanzgruppe:

Die Tanzgruppe studiert Tänze ein, welche zu den Liedern des Chores getanzt werden. Sie sind gut im Zeitplan. Bei der Tanzgruppe machen  4 Jungs und 25 Mädchen mit. Die Betreuerin der Tanzgruppe ist Frau Grob. Frau Mattle-Müller unterstützt sie am Montag und Donnerstag. Sie üben momentan im Pfarreiheim Hohenrain.

Tagesbericht "Zirkus Kokosnuss" 18.04.2016

Momentan sind wir alle im Schlussspurt. An den Dorfeingängen hängen die Plakate und heute Nachmittag werden die Flyer in die Briefkästen geworfen. Die Schüler bereiten sich konzentriert auf ihre Show vor. Am Nachmittag werden die ersten Gruppen auf der Bühne proben.Die Lieder im Chor sitzen immer besser. Manchmal gibt es bei den Abfolgen der Strophen noch ein kleines Durcheinander. Wie es zurzeit in den Klassen läuft, können Sie hier lesen:

KIGA A

Als wir in den Kindergarten kommen, ist die Stimmung fröhlich. Sie sind sich am Umziehen für eine Auftrittsprobe. Sie haben selbst Kostüme hergestellt. Sie nahmen von zu Hause einen alten Pullover mit und leimten mit Heissleim an den Ärmeln farbige Stofffetzen an, die wie Flügel wirken. Sie haben zudem auch noch Masken gemacht. Die Augen sind aus einer halben Sagexkugel geformt und der Schnabel aus einem gefalteten Papier.

 KIGA B

Im Kindergarten B geht es bunt zu und her. Fast jeder macht etwas anderes. Einige sind am Bäbele, andere am Gesellschaftsspiele machen und noch andere sind am Mandalas ausmalen. Einige basteln für ihren Auftritt Stirnbänder aus einem geflochtenen Stoffband und einer kleinen Feder. Die Kostüme für die Aufführung sind bereits fertig genäht. Geübt wird zu einem späteren Zeitpunkt nochmals.

1. Klasse

Die erste Klasse kann ihre Nummer für den Auftritt bereits gut. Sie sind nur noch an der Feinarbeit und versuchen Routine zu bekommen. Herr Bircher hat seinen Schülern nun die Geschichte vom Zirkus Kokosnuss nochmals erzählt.

2. / 3.

Die Zweit- und Drittklässler haben schon lange ihr Lied für den Auftritt. In der der Zwischenzeit haben sie nun auch ihren Namen gewählt. Sie nennen sich „Rainbow“. Nun sind sie gerade am Material und Kostüme verteilen. Anschliessend werden sie in die Turnhalle gehen und alles nochmals durchspielen.

4. Klasse

Die Viertklässler sind Akrobaten. Sie machen Übungen zu zweit und zu dritt. Beispielsweise Bergpyramiden oder Türmchen. Eine Übung zu zweit heisst „Stehen in Händen“. Sie müssen grosses Vertrauen zueinander haben.

 5./6. Klasse

 Die Fünft- und Sechstklässler sind Jongleure. Sie üben immer noch fleissig mit den Bällen, den Tellern, Diabolos, Keulen und Ringen. Sie gehen ebenfalls als Journalisten von Klasse zu Klasse und machen die Berichte für die Dorfzeitung und Zirkuszeitung. Zudem machen sie Fotos, welche später zu einem Film zusammengefasst werden.

Tänzer und Schauspieler

 Heute trainieren die Schauspieler und Tänzer zusammen. Leider hat dies den Nachteil, dass sie teilweise aufeinander warten müssen. Nun sind die Tänzer gerade das Lied „Vorhang uf“ am Tanzen. Die Schauspieler verfolgen das Ganze interessiert. Nachher üben wieder die Schauspieler.

Zirkus Kokosnuss Musicalprojekt der Schule Hohenrain

Stellen Sie sich vor, Eltern verlieren auf dem Weg zu einem Verwandtenbesuch ihre Kinder! (Verwandtenbesuche können für Kinder ja mehr oder weniger cool sein.) Vielleicht entführt oder entwischt, wie auch immer? Genau dies ist dem Königspaar im Musical an unserer Schule passiert. Können Sie sich vorstellen, wie gross da die elterliche Verzweiflung ist? Die Prinzessin und der Prinz wurden aber nur scheinbar entführt, sie haben sich aus dem Staub gemacht und sich einer Artistengruppe des Zirkus Kokosnuss angeschlossen, um dort die Zeit als Clowns zu geniessen. Und überhaupt, das Leben im Zirkus ist kurzweilig, abenteuerlich, faszinierend, inspirierend, ja, wer möchte denn da nicht einmal ein paar Wochen verbringen.

Eine ganze Woche haben wir die Schülerinnen und Schüler aus der Schule in die Zirkuswelt entführt, mit ihnen Szenen geprobt, Kunststücke, Tänze, Choreographien, Lieder geprobt, gebastelt, gemalt, fotografiert, Interviews durchgeführt, eine Zeitung produziert. – Wie kam es dazu? Ein Musicalprojekt ist immer mit grossem Aufwand verbunden, besonders für jene, welche die Leitung und Verantwortung haben. Man schwärmt dann gerne davon, wie schön es wäre, aber …

Den Anstoss für dieses Projekt gaben diesmal klar die Schülerinnen und Schüler, und zwar im Schülerrat. Diese demokratische Einrichtung ermöglicht es den Kindern an unserer Schule Wünsche zu äussern und Mitsprache wahrzunehmen. Wir Lehrpersonen nehmen diese Mitsprache sehr ernst, nicht indem wir jeden Vorschlag umsetzen, aber indem wir unsere Schülerinnen und Schüler ins Boot holen und mit ihnen zusammen Projekte planen, sei es die Durchführung eines Sporttages, ein Musical, die Weitergestaltung des Pausenplatzes usw. Wenn sich die Kinder einbringen dürfen, dann ist ihr Engagement gesichert und die Rolle der Lehrpersonen ist eine dienende (Steht auch im Lehrplan 21!J). Es geht am Schluss nicht darum, was die Lehrpersonen Grosses geleistet haben, sondern was die Kinder mit Hilfe der Lehrpersonen zustande gebracht haben. Da darf man eine Fünf mal auch gerade sein lassen und erfahren, dass dadurch die Lebendigkeit und die Authentizität nicht darunter leiden. Die Erfahrung, dass Schule MIT den Schülern besser als Schule FÜR die Schüler funktioniert können alle Beteiligten bestätigen (Steht auch im Lehrplan 21!:-) Die gelungene Aufführung war der Lohn für uns alle. Es ist eindrücklich, wie ein Vorhaben zum Blühen kommt, wenn ein Team von verschiedenen Menschen mit unterschiedlichen Begabungen zusammenarbeitet. Genau dies ist hier geschehen, alle haben ihr Bestes gegeben, Kinder, Lehrpersonen und helfende Eltern.

Es gilt zu danken! Den Kindern, die im Schülerrat A sagten und den Vorschlag zum Projekt aussprachen, danach B sagten und vollen Einsatz bei der Vorbereitung und der Durchführung leisteten, den Eltern, die grosszügig ihre Hilfe einfliessen liessen, dem Hauswart, dem nichts zu viel war, der uns die ganze Zeit unterstützte, den Lehrpersonen, die ihre Fantasie, ihre Kreativität und ihren Teamgeist in den Dienst des Projektes stellten, dem Schulleiter, der sich über unser Wirken freute und uns tatkräftig beistand.

Die Königseltern haben am Schluss ihre Königskinder wieder gefunden. Die Freude des Wiedersehens war unbeschreiblich. Ja, wir Erziehenden und Lehrenden müssen den Kindern wirklich was zutrauen und ihnen Gestaltungsraum geben, es lohnt sich immer. (Steht auch im Lehrplan 21!J) (Adalbert Bircher, Lehrperson)

Luzerner Stadtlauf 2016

Am letzten Samstag, den 30.04.2016, gingen einige Schüler/innen der 5./6. Klassen Hohenrain und Kleinwangen an den Stadtlauf in Luzern. Am frühen Nachmittag trafen wir uns in Ballwil beim Bahnhof. Es waren bereits viele Leute da, die auch an den Stadtlauf gingen. Dann stiegen wir in den Zug hinein und fuhren mit viel Vorfreude los. Die Fahrt ging nicht lange. Danach liefen wir quer durch den Bahnhof und kamen schon bald am Start des Laufes an. Endlich war es soweit, wir wärmten uns noch an einem Stand auf und machten uns danach startklar. Es war sehr spannend und aufregend. Zuerst rannten die Mädchen, danach die Jungs. Bei den Mädchen waren es viele in dieser Kategorie. Bei den Jungs sogar noch mehr. Da starteten etwa 580 Teilnehmer.

Der Moderator zählte von drei herunter und dann erklang auch schon der Startschuss. Alle rannten los. Es gewann niemand von unserer Klasse, aber es ging den meisten wahrscheinlich nur um den Spass. Nach dem Rennen gab es noch einige Zelte, bei welchen man als Geschenk ein T-Shirt und eine Tasche abholen konnte. Eine Medaille hat es auch für alle gegeben. Es ging also niemand mit leeren Händen nach Hause und es hat allen viel Spass gemacht. Im nächsten Jahr sind wir hoffentlich wieder dabei. (Text von Matthias)

Anmerkung der Lehrpersonen: Wir sind sehr stolz auf die tollen Ergebnisse unser Schüler/innen!