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Schulfest in Hohenrain Juni 2019

Bei tropischen Temperaturen haben sich am Freitag, dem 28. Juni, Schüler, Eltern, Lehrpersonen und Mitglieder der Musikschule zum diesjährigen Schulfest in der Pausenhalle getroffen. Der Kinder- und Jugendchor unter der Leitung von Martina Gemassmer machte den Auftakt. Die vorgetragenen Lieder kamen beim Publikum gut an. Anschliessend warteten verschiedene Plauschposten auf die Anwesenden. Man vergnügte sich mit dem grossen Fallschirm, mit Büchsenwerfen, Stiefelwurf, Verstecken in der Turnhalle und vielem mehr. Da floss bereits der Schweiss reichlich. Um halb sechs spielte das Perkussionsensemble unter der Leitung von Dany Schnyder und Erwin Bucher. Mit ihrem Vortrag kam so richtig Festlaune auf. Das Publikum klatschte begeistert mit. Mit Trommelwirbel wurde der Fussballmatch zwischen der 5./6. Klasse und der Erwachsenenmannschaft angekündigt. Die Schüler hatten sich viel vorgenommen. Leider hat es zum Sieg nicht ganz gereicht, aber der Applaus des Publikums war ihnen sicher. In der Pause zeigte die vierte Klasse unter der Leitung von Tamara Grob nochmals den Tanz zur Musik von Michael Jackson, den sie für den diesjährigen School Dance Award einstudiert hatten. Ihr schwarz-weisses Outfit war eine Augenweide, hat aber bei den herrschenden Temperaturen wohl noch für den einen oder anderen Schweissausbruch gesorgt. Es folgte gleich noch ein zweiter Tanz, bei dem sich auch das Publikum beteiligen konnte. Inzwischen hatte der Elternstamm die Festwirtschaft aufgebaut. Getränke waren von Anfang an gefragt beim Publikum, auch Kuchen wurde schon zum Zvieri gegessen. Nun bildete sich eine lange Schlange vor dem Grill. Es wurden Cervelats und Bratwürste verspiesen. Dank der vielen Kuchenspenden konnte das Dessertbuffet immer wieder aufgefüllt werden. Man sass gemütlich zusammen, bestaunte die farbige Tischdeko, die die einzelnen Klassen hergestellt hatten, unterhielt sich und liess es sich gut gehen. Um 19.30 Uhr machte sich die kleine Rockband unter der Leitung von Chris Stalder bereit. Schnell bildete sich ein Halbkreis von begeisterten jungen Zuhörern. Anschliessend trat noch die grosse Rockband auf. Sie rundete den Abend ab. Pünktlich um 10.00 Uhr machten sich die letzten Festbesucher auf den Heimweg. Nun bleibt mir nur noch allen zu danken, die zum Gelingen des diesjährigen Schulfestes beigetragen haben. Besonders hervorheben möchte ich die Mitglieder des Elternstamms, die wiederum die Festwirtschaft organisiert haben. Der Erlös der Festwirtschaft kommt auch diesmal voll und ganz der Schule zu Gute. Danken möchte ich auch der Musikschule unter der Leitung von Burga Grüter für die gute Zusammenarbeit. Die Beiträge der Musikschüler waren eine Bereicherung dieses gelungenen Abends.

Marianne Leu, Lehrperson

Schulhausfest in Kleinwangen Mai 2019

Wenn auf dem Schulhausplatz ein Wurstduft weht, Kinder Schokoküsse jubelnd in die Luft schleudern und der Schulhauseingang mit wunderschönen Blumensäulen dekoriert ist, dann gibt es was zu feiern.

So geschehen am Freitag, 17.Mai 2019 in Kleinwangen. Ziemlich genau 101 Jahre nach dem Erbau des Schulhauses in Kleinwangen. Gemeinsam haben Elternrat und Lehrpersonen aus diesem Anlass ein Fest organisiert, das allen Beteiligten und auch allen Besuchern in herzlicher Erinnerung bleiben wird. 

 

Das Festprogramm bot dabei für Jedermann/ - frau etwas: Nach einem Eröffnungsakt mit Musik, konnte man entweder zu festgelegten Zeiten musikalischen Leckerbissen beiwohnen oder aber Erzählungen aus längst vergangenen Schulzeiten lauschen, mit viel Herzblut und Witz vorgetragen von den beiden langjährigen, ehemaligen Lehrpersonen Emma Brügger und Lotte Brun. Beat «Feldini» Feldererzählte fesselnd aus seiner ehemaligen Zeit als Schüler im Schulhaus Kleinwangen. Dementsprechend gross war jeweils der Andrang.

Für die immer wieder tolle musikalische Unterhaltung war Burga Grüter hauptverantwortlich. Mit verschiedenen Musikschülern (Beginnersband, Junior-B Rockband und KlavierspielerInnen) war auch hier das Angebot vielseitig. 

Wenn die zahlreich erschienenen Besucher zwischen den dargebotenen Anlässen noch mehr Informationen wollten, konnten sie bequem durch das offene Schulhaus schlendern und in die verschiedenen Schulstuben äugen. Im Gang fanden sie zudem tolle Interviews aufgehängt, die die 5./6.-Klässler mit ehemaligen Kleinwanger Schüler/-innen durchgeführt hatten. Ebenfalls an die Wände geheftet waren diverse Bilder, alte Zeitungsberichte und Klassenfotos, die manche (ältere) Gäste zu regen Diskussionen und grossem Schmunzeln verleiteten.

Im ersten Stock waren auch die Bilder & Kunstwerken der Kindergärtner und der 1./2.Klässler ausgestellt, die zum Thema «Schule/ Schulhaus Kleinwangen in der Zukunft» tolle und teils scharfsinnigen Theorien und passende Bilder & Basteleien hergestellt hatten. 

 

 

Hunger vom Herumlaufen oder Zuhören?

Auch das war an diesem sonnigen Fest kein Problem! Dank der grosszügigen Mithilfe des Elternrates konnte eine tolle Festwirtschaft betrieben werden. Die Grillmeister standen vor dem Schulhaus- Neubau emsig am Grill und in der Mehrzweckhalle konnte man nicht nur ein Znacht, sondern auch Kaffee und selbstgemachten Kuchen genies-sen. An den vollbesetzten Tischen herrschte eine lebhafte Stimmung.

Für die Kinder war natürlich auch etwas los: Ganz viele verschiedene Spiele im und ums Schulhaus erfreuten sich grosser Beliebtheit: Schokoschleuder, Töggelikasten, Büchsen werfen, Spiele, Nageln und vieles mehr fand mit Hilfe der Kinder und für sie statt. Sehr schön zu sehen waren die Gruppierungen, die man während des Spielbetriebs beobachten konnte: Da töggeleten grosse Jungs mit kleinen Mädchen, geschickte Zielwerfer ergatterten einen Schokokuss, um ihn danach einem kleineren, glücklosen Kind zu verschenken…

Wenn Sie, liebe Leser, diese Zeilen über das grossartige Schulhausfest lesen und zutiefst bedauern, nicht ein aktiver Teilnehmer gewesen zu sein, so haben Sie wenigstens das Glück, sich noch eine Chronik ergattern zu können, die ebenfalls extra für diesen Anlass erschienen sind. Marianne Burkart hat mit viel Herzblut eine Festschrift zusammengestellt, die absolut lesenswert ist. Letzte Exemplare dieser Chronik können im Schulhaus bezogen werden.

Bleibt zum Schluss noch MERCI zu sagen an alle Beteiligten, die dieses Schulhausfest erst zu einem «richtigen» Fest gemacht haben: Helfer & Besucher, Kinder& Erwachsene, ehemalige & aktuelle Lehrpersonen und auch allen fleissigen Helfer im Hintergrund.

Danke! Es war rüüdig schön.

Eliane Minder, Lehrperson

101 Jahre Schulhaus Kleinwangen
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Projekttage in Hohenrain

Projekttage Hohenrain vom 27. bis 29. Mai

Kindergarten bis 4.Klasse

 

Auch in diesem Jahr präsentierte sich den Kindern vom Kindergarten bis zur 4. Klasse ein vielfältiges Angebot. Am Montag und Dienstag besuchten die Schülerinnen und Schüler ein Atelier ihrer Wahl. Sie konnten sich so vertieft mit einem Thema beschäftigen.

Lesen Sie doch, was in diesen zwei Tagen alles geklebt, gemalt, gepflanzt, gekocht, geschrieben, gefaltet und gezaubert wurde.

 

Collage

Wir haben in diesen Tagen vier Arbeiten gemacht.  Zuerst einmal ausprobiert, wie diese Technik überhaupt geht. So ist ein gemustertes, farbiges Bild entstanden. Dann haben wir auf schwarzem Papier mit Zeitung, Buchstaben und Wörtern ein Bild kreiert. Beim dritten Bild wussten wir schon ganz gut Bescheid und es wurde ein fröhliches, buntes Bild. Da wir ja nicht alle aufhängen konnten, haben wir die Collagenbilder kopiert, auf ein gefaltetes Blatt geklebt mit einem Couvert dazu und schon hatten wir drei Karten um sie zu verschenken oder sogar jemandem zu schreiben. Zuletzt arbeiteten wir dreidimensional und benutzten einen Kartondeckel um ein Bild mit Rahmen zu haben; gerade richtig um es dann aufzuhängen. Wir haben ein Thema ausgesucht z.B. Meer und den Hintergrund mit kleinen Stücken aus blauem oder grünem Papier geklebt, dass wir aus verschiedenen Zeitschriften ausgeschnitten haben.  Auf dem Meer fuhren Schiffe, die wir zusätzlich auf Karton klebten oder bastelten. Oder z.B. eine Wiese, auf der Pferde grasten. Das Pferdefoto stand ebenso durch zusätzlichen Karton weg vom Untergrund. Wir sahen immer mehr Fotos und Möglichkeiten dieses Bild zu erweitern und konnten fast nicht aufhören. Sehr gerne haben wir dann unsere Arbeiten ausgestellt und sie dann auch nach Hause genommen.

Patricia Zimmerli

 

Farben

Während den Projekttagen haben wir uns gemeinsam dem Thema Farben gewidmet. Dabei haben wir die Vielfalt der Farben zusammen durch praktisches Entdecken und Erforschen kennengelernt.

Uns begleitete das Bilderbuch von der kleinen Maus Frederick, welche Farben sammelt für den grauen, kalten Winter.

Wir haben durch experimentierendes Mischen der Farben erfahren, dass es noch viel mehr Farben als rot, blau und gelb gibt. Es lassen sich ganz viele unterschiedliche Farben herstellen.

Danach haben wir verschiedene Techniken kennengelernt und durften mit verschiedenen Materialien etwas kreativ gestalten. Beispielsweise haben wir wunderschön bunte Schmetterlinge mit der Falttechnik hergestellt oder Wasserfarbtropfen mit Hilfe eines Röhrli zu lustigen „Farbmonstern“ verblasen.

Als Highlight haben wir zum Schluss unser eigenes T-Shirt frei gestalten und bemalen dürfen.

Ich empfand die Projekttage als sehr spannend und abwechslungsreich, bei dernen wir unsere Kreativität frei entfalten durften.

Doran Moor

 

„Was wächst denn da?“

Voller Tatendrang starteten wir am Montag in die Projekttage. „Was wächst denn da?“, war unser Thema und führte uns als erstes auf den Spielplatz. Was da alles blüht und wächst wurde uns erst richtig bewusst, als wir mit einem Stapel Fotos die abgebildeten Pflanzen suchen sollten. So kunterbunt als hätten sich die Blumen extra für unser Jahresthema herausgeputzt. Ein klein wenig solcher bunter Farbtupfer wollten wir dann auch in die Welt hinaus pflanzen. So machten wir uns an die Arbeit und stellten gemeinsam Samenbomben her. Kleine, runde Erd-/Tonbällchen mit einem Samenmix aus wilden Blumen, welche hoffentlich schon bald unsere Gärten zieren. Auch auf dem Spielplatz pflanzten wir an streng geheimen Orten kleine Überraschungen. Dann noch schnell frischen Pfefferminztee zubereitet und gerätselt, ob mit den geschlossenen Löwenzahnköpfen, welche wir aufgehängt haben, noch irgendwas passiert...
Das giessen hat dann „Petrus“ bereits in der Nacht übernommen.

Mit einem hoffentlich grünen Daumen und farbigen Fingern bemalten und bastelten wir am nächsten Tag unsere eigenen Gemüsegärtchen und säten unsere liebsten Sachen an. Welche Samen wohl zu welchem Gemüse gehören, war hier die Frage. Nicht ganz einfach und doch superwichtig zu wissen. Zum Schluss durften wir die Geschichte von Findus und Pettersson hören und konnten es kaum glauben, was so alles schief gehen kann beim Gärtnern....

Irene Hüppi / Isabella Arnold

 

Kochen und Basteln

Wie oft ist es uns schon passiert, dass wir beim Anblick eines Kochbuches oder einer Kochsendung Appetit bekamen. Mir geht es häufig so, ich schaue gerne Kochsendungen. So geht es auch den Kleinen: Teigen, Backen, Rüsten, das sind für viele Lieblingsbeschäftigungen. 20 Kinder meldeten sich für dieses Atelier. Die Krönung war dann die selber hergestellte Pizza, die wir uns zum Mittagessen servierten.

Nicole Fuchs / Adalbert Bircher

 

Papier / Handlettering

Während den Projekttagen lernten die Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Klasse im Handlettering Kurs wie man einerseits Papier schöpft und auch Buchstaben auf eine einfache Art und Weise schreiben kann. Hierbei fanden kunstvolle Verzierungen und Schnörkeleien auch ihren Platz. Deren Umsetzung meisterten die Kinder schlussendlich mit Bravour und die Ergebnisse auf den Briefen, Karten wie auch Tüten lassen sich sehr gut sehen!

Sara Jost / Seline Brauchli

 

Origami 3D

Die Kinder waren sehr begeistert. Sie wollten nicht mal in die Pause gehen. Sie haben sehr viel gearbeitet und Spass gehabt. Ich bin sehr zufrieden mit den Leistungen der Kinder und mir hat es auch viel Spass gemacht.

Lane Matter

 

Zaubern / Experimente

Am Montagmorgen fanden sich zehn gutgelaunte Viertklässler/innen im Atelier ein. Zunächst lernten sie einige mathematische Zaubertricks kennen. Sie konnten auswählen, welche sie dann später selber üben wollten. In ihren Zauberboxen sammelten sie die nötigen Unterlagen und Materialien. Schon bald ging es ans Üben. Die 3 Grundsätze lauteten: Nur gut geübte Tricks vorführen, den Trick nur einmal zeigen und den Trick nicht verraten. Nun begann ein emsiges Treiben. Man konnte sich eintragen, welche Tricks man am zweiten Tag vorführen wollte. Der Dienstag begann mit einer Sportstunde bei Markus Leu. Dann ging es weiter mit Kartentricks. Am Nachmittag folgte dann vor kleinem Publikum die Aufführung. Abgeschlossen haben wir diesen Tag mit einem kleinen Apéro. Es hat allen Spass gemacht, und diese beiden Tage verflogen wie im Nu.

Marianne Leu

 

Zum Abschluss begaben sich alle Schülerinnen und Schüler am Mittwoch auf einen Rundgang, um einen kleinen Einblick in die Arbeiten der anderen Kinder zu erlangen. Anschliessend vergnügten sich die Gruppen bei den verschiedenen Plauschposten.

An dieser Stelle geht ein besonderer Dank an alle Helferinnen und Helfer, die uns tatkräftig unterstützt haben.

 

Isabella Arnold, Lehrperson

Sporttag in Hohenrain

Am Dienstag, 07. Mai 2019 führten wir unseren Sporttag durch. Wir absolvierten den UBS Kids Cup und verschiedene Plauschposten. Es war sehr cool! Im wahrsten Sinne des Wortes. Wir starteten bei ca. 5 Grad Celsius unseren Sporttag um 08:00 Uhr in der Pausenhalle.

Wir haben eingeturnt und dann ging es los. Frau Grob und Frau Mattle teilten die Gruppen ein, von der 5./6. Klasse war immer jemand der Gruppen-Chef.

Der UBS Kids Cup besteht aus drei Disziplinen: Weitsprung, Bälle werfen und Sprint (60 m). Nach einem unfallfreien Sportmorgen assen wir zusammen zu Mittag. Danach begann die Rangverkündigung. Der Sporttag war ein sehr erlebnisreicher Tag. Frau Grob und Frau Mattle haben den Sporttag sehr gut geplant. Alle Kinder sind mit guter Laune, aber sehr müde nach Hause gegangen. Und so ging ein schöner Sporttag zu Ende!

 

Ein herzliches Dankeschön geht an die Eltern Sibylle Bucheli, Manuela Hess, Manuela Leu, Gaby Müller und Silvia Schilter für ihre grossartige Unterstützung.

Warm-up.mp4
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Fasnacht im Schulhaus Hohenrain

Schon im Vorfeld war die Aufregung gross: Die Schulfasnacht sollte auch dieses Jahr ein Highlight werden. Nach bewährtem Ablauf begann der letzte Schultag vor den Ferien für die Meisten erst um neun Uhr in der Turnhalle. Verschiedene grossartige Performances bei der Talentshow trugen zu einem gelungenen Start des Tages bei. Von der Jury zum bestem Auftritt gekrönt wurde die Klassenproduktion der dritten Klasse. Ein cooler Rap, untermauert von einer gut eingeübten Choreo, überzeugte auch das gesamte Publikum.

Auch die darauffolgenden Ateliers waren erneut ein Erfolg. Bei diversen herausfordernden Spielen im Kindergarten, beim Kegeln der ersten Klasse, beim Jahrmarkt der dritten Klasse sowie beim Montagsmaler im Schulzimmer der vierten Klasse erspielten sich die Schülerinnen und Schüler tolle Preise. Aber auch das Schminkatelier, das Portrait zeichnen und die Bar und Disco erhielten grossen Zulauf.

Es wurde also auch die diesjährige Fasnacht allen Ansprüchen mehr als gerecht. So wurde eine weitere Schulperiode erfolgreich abgeschlossen und die Schülerinnen und Schüler glücklich in die Ferien entlassen.

Juri Pfyl, Zivildienstleistender

Fasnacht im Schulhaus Kleinwangen

Fasnacht im Schulhaus Kleinwangen
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Adventsanlass und Adventsfenster in Kleinwangen

In der ersten Adventswoche kehrte am Dienstag, 4. Dezember im Schulhaus Kleinwangen weihnachtliche Stimmung ein. Im ganzen Schulhaus erklang Weihnachtsmusik und die Schülerinnen und Schüler inklusive Kindergarten malten in altersdurchmischten Gruppen an weihnachtlich-winterlichen Mandalas. Zwischendurch durfte ein Guezli «stibiezt» und im Ressourcenzimmer Punsch getrunken werden. Viele verschiedene bunte Sujets schmücken die Fenster des Treppenhauses. Die Bilder für das diesjährige Adventsfenster sind bereit.

Am 18. Dezember wurde das Geheimnis unseres Adventsfensters gelüftet. Diesmal konnte im offenen Anlass das Fenster bestaunt werden. So manches Kind wollte seiner Familie ganz genau zeigen, wo sein Bild hängt. Das konnte man im Treppenhaus dann auch von innen bewundern…

Im Vorfeld wurde auch fleissig Lebkuchen und Weihnachtsguezli gebacken. Mit heissem Punsch konnte man sich aufwärmen und eine Weile gemütlich beisammen sein.

Heidi Amhof und Marianne Burkart, Lehrpersonen

Herbstwanderung KG - 2. Klasse Hohenrain

Sommerliche Temperaturen – Aufbruch um 9.00 Uhr Richtung Kleinwangen. Unsere Kolonne dehnt sich schon nach kurzer Zeit etwa einen Kilometer wie ein in die Länge gezogener Kaugummi auseinander. Kein Problem, die Strasse ist ungefährlich. An der Verzweigung wird gewartet. Erste Pause in Kleinwangen auf dem Spielplatz. Und den Kleinwangern zeigen, dass wir heute keine «richtige» Schule haben, sondern das schöne Wetter und die Freiheit geniessen dürfen, gehört auch dazu. Falls sie uns überhaupt wahrgenommen haben.

Unterwegs sind an diesem Vormittag nur wir und ein paar Rentner. Viele Kinder grüssen artig, was dann prompt Komplimente an uns Lehrpersonen abwirft mit der Feststellung: «Gut erzogen habt ihr sie»! – Tut das gut! – «Ja, die Schule, ist heute auch nicht mehr so einfach», meint einer der Passanten, «und überhaupt, die Eltern, die mischen sich auch immer ein, oder nicht, und wie lange musst du noch, hatte gedacht, du wärst schon pensioniert». – Diese Episode wiederholt sich auf unserem Weg noch zweimal, da sind wir bei unserem Mittagsrastplatz bei der Badi Baldegg angelangt.

Viel Spektakuläres gab es unterwegs kaum, ausser dass wir die Strasse und die Bahnstrecke beim Gölpi überquerten und der Autoverkehr angehalten wurde. Ein Landwirt musste ausgerechnet neben dem Wanderweg «güllen», die Kinder rümpften die Nase: «Sie, der güllt ja noch bis in den See, die armen Fische tun uns leid».

Wir waren nicht die einzigen in dem seit dem Vortag geschlossenen Seebad, eine Klasse aus Ballwil, ein paar Fischer, drei nicht so ortskundige Frauen aus dem unteren Seetal, die enttäuscht waren, dass das Restaurant geschlossen war. Die genossen es dann aber, unsere Wandergruppe zu beobachten und mitunter die Kinder «auszufröglen», wie es ihnen gefalle in der Schule und ob die Lehrpersonen nett seien. «Manchmal schon», sagten zwei Mädchen. – «Sie, Herr Bircher, kommen Sie jetzt endlich mit uns Boccia spielen»? – «Ja, gleich»! – Darauf die Frauen: «Das hätten unsere Lehrer früher wohl kaum gemacht, es hat sich halt alles geändert» - «Früher war es nicht schlechter, aber auch nicht besser als heute», war meine kurze Antwort.

Adalbert Bircher, Klassenlehrperson

Ein kleiner, roter Rucksack auf Reisen

Herbstwanderung der Schule Kleinwangen

Eigentlich begann dieser Dienstag, der 4.September, ganz normal. Ich erwachte im Keller zwischen Wanderschuhen, Velos, Bananenschachteln und verstaubten Geräten. Aber dann öffnete sich ganz unverhofft die Kellertüre und ich wurde zusammen mit den Wanderschuhen erfasst und in die helle Wohnung gebracht. Ganz offensichtlich hatte heute jemand etwas vor mit mir, denn ich wurde mit Znüni, Getränken, einer Wurst und sonst noch allerlei für Leckereien vollgepackt. Zuoberst legte man noch ein Stück Holz.

Nachdem ich eine Weile geduldig im Gang auf meine Besitzerin gewartet hatte, wurde ich geschultert und los gings.

Ich traf auf dem Schulhausplatz in Kleinwangen auf eine bunte Schar Artgenossen, die ebenfalls recht vollgepackt aussahen. Und dann ging die Wanderung los. Ein paar Grössere von uns marschierten Richtung Lieli und wanderten (das haben sie mir später, als ich neben ihnen auf dem Picknickplatz lag, erzählt) dann oben auf der Höhe Richtung Schloss Heidegg, wo sie eine Verschnaufpause machten, bevor es in einer Schlaufe bis zum Mittagsplatz weiterging.

Ich dagegen marschierte mit meinen Gspänlis relativ geradeaus Richtung Tanneggwald. Unterwegs trafen wir auf liebe Leute, die gerade am Äpfel auflesen waren. Unsere Besitzer bekamen doch tatsächlich alle einen Apfel mit auf den weiteren Wanderweg! Leider hatten auch einige Wespen Freude an den knackigen Früchten. Mit vielen Zwischenstopps und gut gelaunten Trägern ging es bei schönstem Herbstwetter immer gemütlich weiter, bis wir zu dem angepeilten Rastplatz kamen. Die Stelle war wunderschön. Ich konnte eine Grillstelle (Aha! Dafür transportierte ich also Wurst und Holz!) erkennen, bevor ich an einen Baum gelegt und wie meine farbigen Freunde geöffnet und langsam geleert wurde. Als es enger wurde, weil jetzt alle Rucksäcke den Mittagsplatz erreicht hatten, konnte ich den feinen Duft gebrätelter Würste einatmen, viel Gelächter und das Plätschern eines kleinen Baches hören und den gemütlichen Gesprächen unter Baumwipfeln lauschen. Das war ein Leben! Die Grössten unter uns bekamen sogar von einer guten Fee Dessert und Kaffee geliefert – aber darf ich das hier überhaupt verraten?!

Nach einer ganz entspannten Zeit wurde ich plötzlich wieder gepackt und an den Rücken geschnallt. Ich verabschiedete mich erneut von den Grossen, die den direkten Weg zurück ins Schulhaus Kleinwangen anpeilten und marschierte mit den Kindergärtnern in die andere Richtung. Oha! Wir hatten den Luxus, dass uns eine supertolle Schulbusfahrerin bis zum Schulhaus zurück transportierte! Herzlichen Dank!

Ja, dann konnte ich mich nur noch kurz von den anderen Rucksäcken verabschieden. Zurück Zuhause wurde ich geleert, geputzt und- schwupp- schon wieder lag ich Seite an Seite mit den gereinigten Wanderschuhen an meiner gewohnten Stelle im Keller. So konnte ich den sprudelnden Erzählungen meiner Besitzerin leider nicht mehr folgen.

Und jetzt muss ich wieder ein ganzes Jahr warten, bis ich diesen Spass erneut erleben darf.

Schade!

Bis es soweit ist, verabschiede ich mich ganz herzlich - mit einem lieben Gruss aus der Kellerecke.

Ich - der kleine, rote Rucksack

Schuljahreröffnungsfeier in Hohenrain