3./4. Klasse Kleinwangen

Ein Vormittag in der Steinzeit

Am Mittwoch hatten wir im Museum für Urgeschichte Unterricht. Frau Abt hat uns in das Museum für Urzeiten hin- und zurückgefahren.

Zuerst sind wir ins Museum gelaufen, wo uns Frau Zweifel abgeholt und durch das Museum geführt hat. Sie hat uns zu jeder Besonderheit etwas erzählt. Wir haben uns nachher in zwei Gruppen aufgeteilt. Die eine Gruppe durfte draussen mit Frau Zweifel auf verschiedene Arten wie in der Steinzeit Feuer machen und die andere Gruppe konnte im Museum ein Rätsel lösen. Anschliessend gab es einen Wechsel.

Nachher gingen wir in den Workshop. Im Workshop durften wir verschiedene Sachen ausprobieren zum Beispiel Urdinkel malen, weben mit einem Steinzeitwebrahmen, mit einem Steinzeitbohrer ein Loch in einen Stein bohren und mit dem Ledermesser (wie ein Faustkeil) Leder schneiden. Am Freitagmorgen konnten wir aus dem im Workshop gemahlenen Dinkelmehl, Milch und Honig einen Steinzeitbrei in der Schule kochen. Der Brei war sehr lecker. Aber wenn ich in der Steinzeit leben würde, würde ich die Pizza vermissen.

 

Valentin Meier, 4. Klasse Kleinwangen

Führung durch Kleinwangen

Passend zu unserem NMG- Thema Gemeinde hatten wir am Dienstagmorgen eine Führung durch Kleinwangen. Als erstes waren wir in der Kirche. Frau Brügger hat uns viele spannende Dinge über die Kirche erzählt. Zum Beispiel, dass die Kirche früher St.Georg Kirche hiess oder dass es in Kleinwangen mal eine Burg gab. Als nächstes gingen wir bei Familie Siegenthaler die Knochenstampfe anschauen. Frau Siegenthaler erzählte uns spannende Infomationen über die Knochenstampfe. So zum Beispiel erfuhren wir, dass die Knochenstampfe 1982 das letzte Mal in Betrieb war. Für uns ging es dann wieder weiter ins Wallis. Natürlich nicht ins richtige Wallis. Das Wallis heisst so, weil die Häuser wie im echten Wallis gebaut sind. Allerdings sind das aber nur 3 Häuser. Nach dem Besuch im Wallis ging es zu Bernhard Huber, denn bei ihm zuhause gibt es auch etwas Spezielles, nämlich einen sogenannten Brunnenschacht. Dieser Brunnenschacht ist 15 Meter tief. Bernhard Huber hat uns gesagt, dass sie 2009 gebaut haben und erstaunt sind, dass der Schacht dabei nicht zerfallen ist. Ausserdem hat er uns auch gesagt, dass früher noch mit einer Wasserpumpe das Wasser heraufgepumpt wurde. Weil man später den Schacht verbaute, war das fast 100 Jahre ein Geheimnis, dass man dort Wasser heraufpumpte. Das fünfte Erlebnis war die Ferrenmühle. Die Ferrenmühle war in der ganzen Schweiz bekannt. Die Bäckerei Ferrenmühle hatte gute Linzertorten und Nussgipfel. In der Mühle stammen die Maschinen vom 2. Weltkrieg (1945). Die Bäckerei ist nach fast 2 Jahren wieder in Betrieb. Jedoch nur alle Samstage und man muss das Brot bestellen. Kleinwangen ist spannend, der Gedenkstein war das sechste Erlebnis. Frau Brügger hat uns gesagt, dass der Gedenkstein 4500 kg wiegt und 1m 60cm gross ist. Auf dem Gedenkstein sieht man das Ferrenwappen. 893 wurde die Ferren gegründet und der Name wurde immer wieder geändert. Am Schluss heisst es dann Ferren. Kleinwangen hat auch einen Weiher, der Ferrenweiher. Frau Brügger hat uns erzählt, dass der Ferrenweiher zwar nicht tief aussieht, aber tief ist, weil viel Schlamm unter Wasser liegt und man hätte keine Chance, wieder heraus zu kommen. Im Winter wenn das Eis gefroren war, konnte man sogar Schlittschuh fahren. Eine Post gab es früher in Kleinwangen auch. Es gab vier verschiedene Postgebäude, immer wieder an einem anderen Ort. Die Postleitzahl (6277) ist jedoch bis heute gleich geblieben. Das letzte Erlebnis war der Dorfbrunnen er wurde 1991 erbaut. Am Schluss haben wir Frau Brügger verabschiedet und uns bedankt für die Führung.

 

Andrin Iten, 4.Klasse Kleinwangen