3. Klasse Hohenrain

Steinzeitmalereien in Hohenrain

Der Donnerstag, 6. Februar 2020 stand für die Schüler und Schülerinnen der 3. Klasse in Hohenrain ganz im Zeichen der Steinzeitmalerei. Am Morgen mahlten sie mit grossen Steinen Ziegelsteine, Asche, Kohle und getrocknete Erde in feines Pulver. Dies war eine sehr anstrengende und schweisstreibende Arbeit. Das feine Pulver (vor allem von der Kohle) setzte sich überall ab. So waren auch schon bald die Gesichter mit Kohlestaub angeschwärzt.

Schon bald war genügend Farbpulver gemahlen. So wurde es Zeit einen Schritt weiter zu gehen. In einem Konfiglas zerschüttelte jedes Kind ein Ei und mischte ein bisschen Öl dazu. Dieses Gemischt diente zum Anrühren des Farbpulvers und hatte zugleich eine leicht Konservierende Wirkung.

Bei herrlichstem Sonnenschein wurde anschliessend die Stützmauer unterhalb des alten Schulhauses mit Steinzeitmalereien verschönert. Schon nach kurzer Zeit konnte man Hirsche, Handabdrücke, Jagdszenen und viele weitere Steinzeitliche Kunstwerke begutachten.

Tamara Grob, Lehrperson

Naturzeit 3. PS Hohenrain 29.1.20

Am nassen Mittwochmorgen machten wir uns um 8.00 Uhr auf den Weg Richtung Grillstelle Sennweid im Marchsteiwald. Den Hinweg konnten wir im Schulbus zurücklegen. Die Wiesen, und ganz oben auch die Strasse, waren mit einer dünnen Schicht Schnee bedeckt, was den Kids sichtlich Spass machte. Der Wald strahlte eine Ruhe, was sehr eindrücklich war und für eine tolle Morgenstimmung sorgte.  

Diese Naturzeit stand ganz im Zeichen der Steinzeit: Wir wollten wie die Steinzeitmenschen Feuer machen und auch Steinzeitwaffen versuchten wir herzustellen. Das Highlight stand zuerst auf dem Programm. Louis Schnurrenberger (Praktikant, PH Luzern) schaffte nach langem Probieren und grosser Ausdauer, mit Hilfe eines Messers und eines Zündstahls ein Feuer zu entfachen. Die Kinder waren begeistert und freuten sich sehr. Auf diese Weise konnte Louis den Kids simulieren, wie die ersten Menschen vor über 500'000 Jahren mit Silex (Feuerstein) und Pyrit/Markasit (feuererzeugende Stein) Feuer machten. Für uns war dieses Feuer eine wärmende Quelle, um die wir an diesem kalten Morgen sehr froh waren. Danach machten sich die meisten Kids an die Waffenherstellung. Es entstanden einige Speere und auch ein Pfeilbogen wurde angefertigt. Um die Holzspeere noch ein wenig zu härten, wurden sie zwischendurch immer wieder ins Feuer gehalten. So, wie es z.B. der Neandertaler vor 300'000 Jahren gemacht hatte.

Um 9.20 Uhr besammelten wir uns ums Feuer, wärmten uns mit einigen Hampelmänner-Übungen auf und packten unsere Sachen. 10 Minuten später waren wir bereit und nahmen den Rückweg zu Fuss in Angriff. Apropos Angriff: Auf Höhe BBZNE lancierte der Klassenlehrer eine Schneeballschlacht. Die Kids konnten ihn aber gekonnt in die Flucht schlagen.

Mit kalten Füssen, Müde aber zufrieden und mit vielen Eindrücken trafen wir um 10.00 Uhr im Schulzimmer ein. Mit einer kurzen Spielsequenz wärmten wir uns auf und waren dann bereit für den Mathematikunterricht.

 

Aaron Hausheer, Klassenlehrperson

Eisfeldbesuch 31. Januar 2020

Vor der grossen Pause genossen wir heute eine super Zeit auf dem Eisfeld in Hochdorf. Slalom fahren, Pirouetten drehen, Wettrennen fahren, einander auf dem Stuhl (Fahrhilfe) herumchauffieren, Fangis und Eishockey spielen waren hoch im Kurs. Die Kids waren super drauf und zeigten grossen Einsatz. Schön war auch zu beobachten, wie die Kinder ihre Fähigkeiten auf dem Eis weiterentwickeln konnten. Da der Kindergarten Hohenrain mit uns auf dem Eisfeld war, gab es für Gross und Klein weitere Möglichkeiten, die Götti-Gotti-Beziehung zu vertiefen.

Auch für die Lehrpersonen, Begleitpersonen und Praktikanten sind solche Ausflüge ohne Zwischenfälle immer wieder eine Bereicherung. An dieser Stelle: Danke für euren Einsatz!

 

Aaron Hausheer, Klassenlehrperson

Gotte-Götti-Anlass: Kindergarten / 3. Primar Hohenrain

Geschichten erzählen im Kindergarten

Am Mittwoch in der zweitletzten Schulwoche vor den Weihnachtsferien hat die 3. Klasse Hohenrain vor der grossen Morgenpause den Kindergarten-Kids einen Besuch abgestattet. Gut vorbereitet mit dem selbst ausgewählten Bilderbuch unter dem Arm trafen wir unsere Gotti- und Göttikinder im grossen Saal des Pfarreiheims. Dort starteten wir den Morgen zusammen mit dem Motto-Lied und führten gemeinsam den Tanz auf. Es war ein lustiger Start. Mit Hilfe der lauten Musik und den coolen Bewegungen konnten wir die letzte Morgenmüdigkeit abschütteln. Im Anschluss verteilten wir uns immer zu zweit mit den jeweiligen Götti-/Gottikindern an den uns vorher zugewiesenen Standorten im Pfarreiheim oder im alten Schulhaus und erzählten den Kindergarten-Kids die Geschichte.

Es war eine sehr gelungene Aktion! Das Erzählen haben wir sehr gut gemacht. Die Vorbereitungen zuhause und in der Schule haben uns dabei sicher geholfen. Zudem haben die die „Kleinen“ sehr geduldig und interessiert zugehört. Zum Schluss tanzten wir nochmals zu verschiedenen Weihnachtsliedern im grossen Saal des Pfarreiheims und verabschiedeten uns mit den Worten: Auf Wiedersehen! …bis zum nächsten Mal.

 Aaron Hausheer, Klassenlehrperson

Naturzeit 3. PS Hohenrain 08.11.2019

An diesem verregneten Freitagnachmittag trafen wir uns um 13.30 Uhr vor dem alten Schulhaus. Die Ausrüstung war heute besonders wichtig. Diese bestand aus wetterfester, warmer Bekleidung, wasserdichtem Schuhwerk mit gutem Profil, einem kleinen, stärkenden Snack und natürlich war die eine oder andere Becherlupe inklusive Pinzette dabei.

Damit machten wir uns auf, unseren Regenmarsch mit Regenwurmbeobach-tungen zu absolvieren. Wir entdeckten viel, erfuhren dein einen oder anderen spannenden Fakt über diesen regen Wurm (rege = stets in Tätigkeit / lebhaft).

Die Route führte uns über den Theilerweg rund um die alten Gebäude des Heilpädagogischen Zentrums bis zum BBZN und Ernährung. Dort machten wir eine kurze Pause, bevor wir den letzten Teil über, Sennweidstrasse, Günikon, Kirchweg zurück Richtung Schulhaus in Angriff nahmen.

Die gesammelten Regenwürmer liessen wir wieder in die Freiheit, damit sie weiterhin ihren wichtigen Job für uns und alle anderen Lebewesen ausführen können. Abschliessend würde ich behaupten, dass unsere 19 Herzen in Zukunft höherschlagen, wenn wir diesem interessanten Tier mit seinen 10 Herzen begegnen.

Müde aber zufrieden und mit vielen erlebten Eindrücken gingen die Schülerinnen und Schüler um 15.05 Uhr in ihr verdientes Wochenende.

 

Aaron Hausheer, Klassenlehrperson 3. PS Hohenrain

Lesen wie ein Profi

Die Drittklässlerinnen und Drittklässer in Hohenrain lesen ihre selbst ausgewählten Bücher ausserordentlich gerne. Diese werden im Rahmen des alle 14 Tage stattfindenden Bibliotheksbesuch ausgeliehen. Ob im Schulzimmer oder zuhause werden diese Bücher reihenweise verschlungen. Ist ein Buch fertig gelesen, geht der Spass weiter. Die Kids haben den Auftrag, während dem Schuljahr auf Antolin, eine Art Online-Bibliothek mit Quizfragen zu mehr als 70'000 Kinder- und Jugendbüchern, mindestens 300 Punkte zu sammeln. Bereits nach wenigen Wochen schiesst der Punktestand bei einigen ganz fleissigen Leseratten in die Höhe. Es ist grossartig, die Kinder in verschiedenen Situationen so begeistert lesen zu sehen.

Aaron Hausheer, Klassenlehrperson 3.Klasse Hohenrain