4. Klasse Hohenrain

Herbstwanderung 3./4. Klasse Hohenrain 11.9.20

An einem sonnigen Freitagmorgen im September war es wieder soweit:  die diesjährige Herbstwanderung stand auf dem Programm. Wir hatten uns alle schon riesig darauf gefreut und unsere Rucksäcke mit allerlei Leckereien gefüllt. Ausgerüstet mit Wanderschuhen, Hut und Sackmesser sind wir Dritt- und Viertklässler vom Schulhausplatz Richtung Ibenmoos losgewandert. Das war zum Glück nicht sehr streng. Im Ibenmoos angekommen, gab es eine kleine Znünipause. Nach der Pause sind wir weiter durch den Wald Richtung Horben gewandert. Es war sehr schön, durch den kühlen, ruhigen Wald zu gehen, das Summen der Insekten zu hören und miteinander zu schwatzen.

Auf dem Horben, unserem Ziel, hatte die Familie Kurmann bereits eine Feuerschale für uns vorbereitet. Währendem unser Lehrer Herr Hausheer darin ein Feuer machte, erlebten wir ein unerwartetes Highlight ganz oben auf dem Horben. Wir konnten beobachten, wie unweit von uns ein Pilatus PC-6 Militärflieger mit viel Getöse auf der Wiese landete und wieder startete. Wir standen nur ein paar Meter entfernt und konnten die Landung und den Start hautnah miterleben. Das war so unglaublich laut!

Nach diesem Spektakel konnten wir unsere Würste auf der vorbereiteten Glut in der Feuerschale bräteln. Yummy, war das ein leckerer Duft von all den köstlichen Grilladen! Glücklicherweise hatten wir auch Chips und Brot zum Knabbern, was uns die Wartezeit erheblich verkürzt hat.

Nach unserem leckeren Mittagessen und der Aufregung mit dem Flieger konnten wir noch ein bisschen in der Natur spielen. Leider war das Spielen viel zu schnell vorbei und wir mussten zusammen räumen und uns auf den Rückweg machen. Glücklicherweise hat das noch etwas gedauert und wir hatten auch auf dem Heimweg noch sehr viel Spass!

Samir Röösli, 4. Klasse

Waldameisen-Exkursion

Am Mittwoch, 26.8.2020, sind wir, die 4. Klasse von Hohenrain, um 8:00 morgens mit dem Schulbus Richtung Bethlehem gefahren. Am Waldrand des Güniker Tannwaldes stiegen wir aus und verabschiedeten uns von Frau Abt.

Unser Klassenlehrer, Herr Hausheer, hatte dort ein Treffen mit einem der Waldameisenwächter des Kantons Luzern, Herrn Paul Burkart, arrangiert.

Wir gingen zum ersten Ameisenhügel der Roten Waldameise (formica rufa). Herr Burkart hat uns viel gezeigt und erklärt. Unter anderem hat er uns die Wichtigkeit eines Mutterbaums für das Ameisenvolk erklärt. Dort gibt es eine Kooperation zwischen Ameisen und Blattläusen. Man spricht davon, dass die Ameisen die Blattläuse „melken". Mit ihren Antennen berühren die Ameisen die Blattläuse, damit sie den süßen Honigtau abgeben. Im Gegenzug werden sie von den Ameisen vor Fressfeinden (anderen Insekten, Spinnen und Vögeln) verteidigt.

Jeder von uns durfte ihm auch eine Frage stellen. Zum Beispiel: Wie und wann schläft eine Ameise? Die Antwort war, dass eine Ameise nie schläft, sie ruht sich nur im Stehen aus, dies machen sie im Winter etwas länger am Stück. Auch haben wir herausgefunden, dass etwa so viele Ameisen in einem Hügel wohnen, wie es Einwohner in der Schweiz gibt.  

Gestärkt nach einem Znünihalt auf dem wunderschönen Hof Waldbruder, gingen wir zu einem ausgestorbenen Hügel. Da musste der Mutterbaum gefällt werden, weil er krank war. Die Ameisen haben den Hügel verlassen. Zur großen Freude von Herrn Burkard haben wir Kinder ganz in der Nähe einen anderen Ameisenhügel entdeckt. Dieser war noch nicht im Online- Tool der Waldameisenwächter registriert.  

Es war ein sehr interessanter und lehrereicher Vormittag.  Vielen Dank an Herrn Burkart.

David Rüttimann, 4. Klasse Hohenrain