4. Klasse Hohenrain

Besuch Eisfeld 4.12.2020

An diesem Freitagmorgen durften wir nach Hochdorf aufs Eisfeld. Es war der erste von zwei Besuchen in diesem Schuljahr. Die Kinder hatten sich schon fest darauf gefreut. Sie kamen am Morgen gut ausgerüstet mit warmen Kleidern, Helm und Handschuhe zur Schule.

Der Schulbus fuhr uns kurz vor 8.00 Uhr Richtung Hochdorf bis vor die Tore der Iceline Seetal. Kurze Zeit später trafen auch die 5.Klässer/innen ein. Der geduldige und sehr freundliche Eismeister Marcel Wütschert händigte die gut geschliffenen Schlittschuhe aus. Das funktionierte alles wunderbar. Das Binden der Schnürsenkel war dann die grössere Herausforderung. Auch dank grossem Einsatz von Bea Zemp, wurde auch diese Hürde bei beiden Klassen gemeistert.

Wir verbrachten gut eine Stunde auf dem Eis. Es wurden erste Gehversuche und Kurven versucht, beschleunigt und gebremst (oft auch nur dank einem Aufprall in der Bande), Eishockey und sonstige Spiele (z.B. «Wer hat Angst vor dem grünen Drachen») gespielt. Die Kids hatten sichtlich Spass und auch die Lehrpersonen drehten fröhlich einige Runden auf der spiegelglatten Unterlage. Bis auf einige kleinere Blessuren konnten wir diese sportliche Aktivität sehr positiv gestalten.

 

Aaron Hausheer, Klassenlehrperson 4.Klasse

Auf dem Friedhof Hohenrain - Lernausflug 04.12.2020

Während den letzten Wochen haben sich die 4. Klässler/innen von Hohenrain intensiv mit folgender NMG-Fragestellung auseinandergesetzt: «Was tun Menschen, damit sie ihre Verstorbenen nicht vergessen?»

Das bisher erworbene Wissen konnten die Kids auf diesem Lernausflug einerseits im Gespräch anwenden, andererseits konnten die Kinder den Hohenrainer Sakristan Stefan Rüttimann alles Mögliche fragen und so ihr Wissen erweitern.

Wir trafen Stefan Rüttimann um 13.30 Uhr im Pfarreisaal. Nach einer kurzen Präsentation zum Einstieg (u.a. mit dem Text «Zwillinge im Bauch») begaben wir uns auf einen gut 45min-Rundgang. Das grosse Wissen von Stefan, erworben während seiner jahrelangen Tätigkeit auf und neben dem Friedhof, beeindruckte die Kinder sehr. Seine geduldige Art und die treffenden Antworten auf die vielen Fragen der Kids faszinierte auch mich. Ich erlebte die Kinder an diesem Nachmittag als sehr interessierte Zuhörer/innen. Es war schön zu beobachten, wie sich die Schüler/innen während dieser Unterrichtseinheit im Fach NMG weiterentwickelt und eine gewisse Natürlichkeit im Umgang mit dem traurigen und auch emotionalen Thema «Tod» aufgebaut haben. Dies finde ich persönlich sehr wichtig, da in unserer westlichen Gesellschaft der Tod oft tabuisiert und als ausschliesslich negativ angesehen wird.

Mit den gesammelten Eindrücken gingen wir für den Wochenabschluss wieder zurück ins Schulzimmer.  

Aaron Hausheer, Klassenlehrperson

Herbstwanderung 3./4. Klasse Hohenrain 11.9.20

An einem sonnigen Freitagmorgen im September war es wieder soweit:  die diesjährige Herbstwanderung stand auf dem Programm. Wir hatten uns alle schon riesig darauf gefreut und unsere Rucksäcke mit allerlei Leckereien gefüllt. Ausgerüstet mit Wanderschuhen, Hut und Sackmesser sind wir Dritt- und Viertklässler vom Schulhausplatz Richtung Ibenmoos losgewandert. Das war zum Glück nicht sehr streng. Im Ibenmoos angekommen, gab es eine kleine Znünipause. Nach der Pause sind wir weiter durch den Wald Richtung Horben gewandert. Es war sehr schön, durch den kühlen, ruhigen Wald zu gehen, das Summen der Insekten zu hören und miteinander zu schwatzen.

Auf dem Horben, unserem Ziel, hatte die Familie Kurmann bereits eine Feuerschale für uns vorbereitet. Währendem unser Lehrer Herr Hausheer darin ein Feuer machte, erlebten wir ein unerwartetes Highlight ganz oben auf dem Horben. Wir konnten beobachten, wie unweit von uns ein Pilatus PC-6 Militärflieger mit viel Getöse auf der Wiese landete und wieder startete. Wir standen nur ein paar Meter entfernt und konnten die Landung und den Start hautnah miterleben. Das war so unglaublich laut!

Nach diesem Spektakel konnten wir unsere Würste auf der vorbereiteten Glut in der Feuerschale bräteln. Yummy, war das ein leckerer Duft von all den köstlichen Grilladen! Glücklicherweise hatten wir auch Chips und Brot zum Knabbern, was uns die Wartezeit erheblich verkürzt hat.

Nach unserem leckeren Mittagessen und der Aufregung mit dem Flieger konnten wir noch ein bisschen in der Natur spielen. Leider war das Spielen viel zu schnell vorbei und wir mussten zusammen räumen und uns auf den Rückweg machen. Glücklicherweise hat das noch etwas gedauert und wir hatten auch auf dem Heimweg noch sehr viel Spass!

Samir Röösli, 4. Klasse

Waldameisen-Exkursion

Am Mittwoch, 26.8.2020, sind wir, die 4. Klasse von Hohenrain, um 8:00 morgens mit dem Schulbus Richtung Bethlehem gefahren. Am Waldrand des Güniker Tannwaldes stiegen wir aus und verabschiedeten uns von Frau Abt.

Unser Klassenlehrer, Herr Hausheer, hatte dort ein Treffen mit einem der Waldameisenwächter des Kantons Luzern, Herrn Paul Burkart, arrangiert.

Wir gingen zum ersten Ameisenhügel der Roten Waldameise (formica rufa). Herr Burkart hat uns viel gezeigt und erklärt. Unter anderem hat er uns die Wichtigkeit eines Mutterbaums für das Ameisenvolk erklärt. Dort gibt es eine Kooperation zwischen Ameisen und Blattläusen. Man spricht davon, dass die Ameisen die Blattläuse „melken". Mit ihren Antennen berühren die Ameisen die Blattläuse, damit sie den süßen Honigtau abgeben. Im Gegenzug werden sie von den Ameisen vor Fressfeinden (anderen Insekten, Spinnen und Vögeln) verteidigt.

Jeder von uns durfte ihm auch eine Frage stellen. Zum Beispiel: Wie und wann schläft eine Ameise? Die Antwort war, dass eine Ameise nie schläft, sie ruht sich nur im Stehen aus, dies machen sie im Winter etwas länger am Stück. Auch haben wir herausgefunden, dass etwa so viele Ameisen in einem Hügel wohnen, wie es Einwohner in der Schweiz gibt.  

Gestärkt nach einem Znünihalt auf dem wunderschönen Hof Waldbruder, gingen wir zu einem ausgestorbenen Hügel. Da musste der Mutterbaum gefällt werden, weil er krank war. Die Ameisen haben den Hügel verlassen. Zur großen Freude von Herrn Burkard haben wir Kinder ganz in der Nähe einen anderen Ameisenhügel entdeckt. Dieser war noch nicht im Online- Tool der Waldameisenwächter registriert.  

Es war ein sehr interessanter und lehrereicher Vormittag.  Vielen Dank an Herrn Burkart.

David Rüttimann, 4. Klasse Hohenrain