4. Klasse Hohenrain

Unsere Schulreise vom 6. Juli 2021

An diesem herrlichen Sommermorgen startete unsere Schulreise um 8.00 Uhr bei der Bushaltestelle «Hohenrain, Post». Mit Bus und Zug fuhren wir nach Mosen. Dort angekommen, stand ein Fussmarsch bis nach Meisterschwanden auf dem Programm. Toll war dabei auch der Zünihalt in der Badi Aesch. Da juckte es bereits den einen oder anderen, um im ruhigen See eine Abkühlung zu holen, was von den doofen und strengen Lehrpersonen aber nicht erlaubt wurde. ;-)

Der Marsch nach Meisterschwanden Delphin, entlang am wunderschönen Hallwilersee, war Spitze. Die angenehmen Temperaturen, das karibik-blaue Wasser und die spannenden Gespräche oder coolen Spiele unterwegs hielten die Laune hoch und so kamen wir happy um ca. 11.15 Uhr beim Seezopf Delphin an. Dort machten wir für fast zwei Stunden eine Mittagspause.

Um 13.30 Uhr bestiegen wir das Schiff «Seetal» und fuhren damit Richtung Mosen, vorbei an Birrwil und Beinwil am See. Das Wetter verschlechterte sich nach und nach und so verliessen wir das Schiff noch trocken, assen dann das Eis jedoch bei Regen auf dem Campingareal «Seeblick». Den Kids war das herzlich egal. Zufrieden machten wir uns um 15.00 Uhr mit ÖV wieder auf den Nachhauseweg. Tolle Klasse – tolle Schulreise!

 

Aaron Hausheer und Tamara Grob, Klassenlehrperson

Naturzeit 4.PS Hohenrain 30.6.21

Während der grossen Morgenpause fuhren wir mit dem Velo los Richtung Grütwald in Oberebersol. Dort angekommen sangen wir ein Lied und assen unser Znüni. Danach bildeten die Kinder Gruppen, in welchen sie ein Naturmandala gestalteten. Es entstanden wunderschöne Kunstwerke aus Materialien, die uns der Wald zur Verfügung stellte. Anschliessend hatten wir noch genügend Zeit für das freie Spiel an diesem schmucken Plätzchen. Die Kids genossen einmal mehr die Naturzeit im Wald. Happy und mit Vorfreude auf den freien Nachmittag machten wir uns bei herrlichem Sonnenschein um 11.15 Uhr auf den Rückweg. Danke Bea Zemp für die Begleitung!

Aaron Hausheer, Klassenlehrperson

Besuch Seebad Baldegg (inkl. Wassersicherheitscheck)

Nach der grossen Pause machten wir uns mit den Velos auf den Weg Richtung Badi Baldegg mit dem Ziel, den Wassersicherheitscheck (WSC) zu absolvieren. Diese Prüfung beinhaltet drei Elemente: Rollen/purzeln vom Rand ins tiefe Wasser, 1min an Ort über Wasser halten, 50m schwimmen in freier Technik und aussteigen. Das kühle und nasse Wetter lud überhaupt nicht ein, ins Wasser zu springen. Den Kindern war das ziemlich egal und so schafften dann auch fast alle den Check mit sehr tollen Leistungen. Die Schwimmlehrerin war stolz auf die Kids und stellte zusammen mit mir die verdienten Ausweise aus.

Nach dem Mittagessen und der einen oder anderen süssen Stärkung verbrachten wir dann den Rest dieses Schultages noch in der Badi. Die Mutigen wagten einen Sprung vom Sprungturm im See, die Natur-Interessierten suchten das Ufer nach schönen Steinen ab oder beobachteten diverse Entenarten und die Kommunikativen erzählten sich gegenseitig lustige Erlebnisse. Die Velofahrt nach Hause absolvierten wir ohne Zwischenfälle und so waren wir froh, um drei Uhr bei herrlichem Sonnenschein wieder zurück in Hohenrain zu sein.

Danke an die Begleitpersonen Marianne Leu und Julian Merk!

 

Aaron Hausheer, Klassenlehrperson

Naturzeit 11.06.2021

Um 13.20 Uhr trafen wir uns heute Nachmittag bei herrlichem Sommerwetter vor dem alten Schulhaus. Ausgerüstet mit Fahrrad, Helm und einer Zwischenverpflegung im Rucksack machten wir uns auf den Weg Richtung Grillstelle Sennweid im Marchsteiwald. Schon wenige Meter nach dem BBZN kamen wir kräftig ins Schwitzen und waren froh über eine kurze Trinkpausen auf dem Weg. Die Landschaft, die sich uns bot, war herrlich und der Ausblick auf Höhe Verzweigung unterhalb der Liegenschaft Sennweid, war mega.

Im Wald stand eine Englischlektion auf dem Programm. Die aktuelle Unit (Unterrichtseinheit) hat den Titel «exploring nature» und beinhaltet u.a. das Bauen von einfachen Baumhäusern bzw. Unterschlüpfen aus herumliegenden Ästen. Die Kinder hatten sichtlich Spass und einige wollte am liebsten bis am Abend im Wald bleiben. Die Rückfahrt war dann schnell gemacht. Herrlich war sie mit dem Fahrtwind im Gesicht und der Vorfreude aufs Wochenende im Bauch.

Danke Gaby Müller für die Begleitung!

 

Aaron Hausheer, Klassenlehrperson

Naturzeit 05.03.2021

Heute Nachmittag trafen wir uns um 13.20 Uhr vor dem alten Schulhaus. Es war bitterkalt und eine fiese Brise wehte über die graue Landschaft rund um Hohenrain.

Nach dem Hinweg im Schulbus und einer kurzen Aufwärmübung direkt neben der Grillstelle Sennweid im Marchsteiwald, stand ein Input zum Thema «Stockwerke des Waldes und ihre Bewohner» auf dem Programm. Jeweils in der Halbklasse lernten die Kids die 5 Stockwerke des Waldes kennen. Die Baumschicht ganz oben und die Wurzelschicht (zu vergleichen mit dem Keller/UG in einem Haus) wurden schnell benannt. Die Unterscheidung zwischen Moosschicht (Moose, Flechten, Pilze) und Krautschicht (Gräser, Kräuter, Blumen) war dann schon um einiges anspruchsvoller. Jetzt fehlte nur noch die Strauchschicht. Anschliessend ging es darum, den einzelnen Stockwerken Tiere (Bewohner) zuzuordnen. Da ging es einerseits darum, die Tiere zu erkennen und korrekt zu benennen. Andererseits war da die Problematik, dass man sie oft nicht nur einer Schicht zuordnen kann. So lebt beispielsweise der Baummarder in der Baumschicht aber auch in der Kraut- und Moosschicht, wo er einen Grossteil seiner Nahrung findet.

Auf dem Rückweg zu Fuss klappte alles Bestens. Mit rot gefärbten Backen und einem Lächeln auf dem Gesicht entliessen Marianne Leu und ich die Kinder ins verdiente Wochenende.

Aaron Hausheer, Klassenlehrperson

Besuch Eisfeld 4.12.2020

An diesem Freitagmorgen durften wir nach Hochdorf aufs Eisfeld. Es war der erste von zwei Besuchen in diesem Schuljahr. Die Kinder hatten sich schon fest darauf gefreut. Sie kamen am Morgen gut ausgerüstet mit warmen Kleidern, Helm und Handschuhe zur Schule.

Der Schulbus fuhr uns kurz vor 8.00 Uhr Richtung Hochdorf bis vor die Tore der Iceline Seetal. Kurze Zeit später trafen auch die 5.Klässer/innen ein. Der geduldige und sehr freundliche Eismeister Marcel Wütschert händigte die gut geschliffenen Schlittschuhe aus. Das funktionierte alles wunderbar. Das Binden der Schnürsenkel war dann die grössere Herausforderung. Auch dank grossem Einsatz von Bea Zemp, wurde auch diese Hürde bei beiden Klassen gemeistert.

Wir verbrachten gut eine Stunde auf dem Eis. Es wurden erste Gehversuche und Kurven versucht, beschleunigt und gebremst (oft auch nur dank einem Aufprall in der Bande), Eishockey und sonstige Spiele (z.B. «Wer hat Angst vor dem grünen Drachen») gespielt. Die Kids hatten sichtlich Spass und auch die Lehrpersonen drehten fröhlich einige Runden auf der spiegelglatten Unterlage. Bis auf einige kleinere Blessuren konnten wir diese sportliche Aktivität sehr positiv gestalten.

Aaron Hausheer, Klassenlehrperson 4.Klasse

Auf dem Friedhof Hohenrain - Lernausflug 04.12.2020

Während den letzten Wochen haben sich die 4. Klässler/innen von Hohenrain intensiv mit folgender NMG-Fragestellung auseinandergesetzt: «Was tun Menschen, damit sie ihre Verstorbenen nicht vergessen?»

Das bisher erworbene Wissen konnten die Kids auf diesem Lernausflug einerseits im Gespräch anwenden, andererseits konnten die Kinder den Hohenrainer Sakristan Stefan Rüttimann alles Mögliche fragen und so ihr Wissen erweitern.

Wir trafen Stefan Rüttimann um 13.30 Uhr im Pfarreisaal. Nach einer kurzen Präsentation zum Einstieg (u.a. mit dem Text «Zwillinge im Bauch») begaben wir uns auf einen gut 45min-Rundgang. Das grosse Wissen von Stefan, erworben während seiner jahrelangen Tätigkeit auf und neben dem Friedhof, beeindruckte die Kinder sehr. Seine geduldige Art und die treffenden Antworten auf die vielen Fragen der Kids faszinierte auch mich. Ich erlebte die Kinder an diesem Nachmittag als sehr interessierte Zuhörer/innen. Es war schön zu beobachten, wie sich die Schüler/innen während dieser Unterrichtseinheit im Fach NMG weiterentwickelt und eine gewisse Natürlichkeit im Umgang mit dem traurigen und auch emotionalen Thema «Tod» aufgebaut haben. Dies finde ich persönlich sehr wichtig, da in unserer westlichen Gesellschaft der Tod oft tabuisiert und als ausschliesslich negativ angesehen wird.

Mit den gesammelten Eindrücken gingen wir für den Wochenabschluss wieder zurück ins Schulzimmer.  

Aaron Hausheer, Klassenlehrperson

Herbstwanderung 3./4. Klasse Hohenrain 11.9.20

An einem sonnigen Freitagmorgen im September war es wieder soweit:  die diesjährige Herbstwanderung stand auf dem Programm. Wir hatten uns alle schon riesig darauf gefreut und unsere Rucksäcke mit allerlei Leckereien gefüllt. Ausgerüstet mit Wanderschuhen, Hut und Sackmesser sind wir Dritt- und Viertklässler vom Schulhausplatz Richtung Ibenmoos losgewandert. Das war zum Glück nicht sehr streng. Im Ibenmoos angekommen, gab es eine kleine Znünipause. Nach der Pause sind wir weiter durch den Wald Richtung Horben gewandert. Es war sehr schön, durch den kühlen, ruhigen Wald zu gehen, das Summen der Insekten zu hören und miteinander zu schwatzen.

Auf dem Horben, unserem Ziel, hatte die Familie Kurmann bereits eine Feuerschale für uns vorbereitet. Währendem unser Lehrer Herr Hausheer darin ein Feuer machte, erlebten wir ein unerwartetes Highlight ganz oben auf dem Horben. Wir konnten beobachten, wie unweit von uns ein Pilatus PC-6 Militärflieger mit viel Getöse auf der Wiese landete und wieder startete. Wir standen nur ein paar Meter entfernt und konnten die Landung und den Start hautnah miterleben. Das war so unglaublich laut!

Nach diesem Spektakel konnten wir unsere Würste auf der vorbereiteten Glut in der Feuerschale bräteln. Yummy, war das ein leckerer Duft von all den köstlichen Grilladen! Glücklicherweise hatten wir auch Chips und Brot zum Knabbern, was uns die Wartezeit erheblich verkürzt hat.

Nach unserem leckeren Mittagessen und der Aufregung mit dem Flieger konnten wir noch ein bisschen in der Natur spielen. Leider war das Spielen viel zu schnell vorbei und wir mussten zusammen räumen und uns auf den Rückweg machen. Glücklicherweise hat das noch etwas gedauert und wir hatten auch auf dem Heimweg noch sehr viel Spass!

Samir Röösli, 4. Klasse

Waldameisen-Exkursion

Am Mittwoch, 26.8.2020, sind wir, die 4. Klasse von Hohenrain, um 8:00 morgens mit dem Schulbus Richtung Bethlehem gefahren. Am Waldrand des Güniker Tannwaldes stiegen wir aus und verabschiedeten uns von Frau Abt.

Unser Klassenlehrer, Herr Hausheer, hatte dort ein Treffen mit einem der Waldameisenwächter des Kantons Luzern, Herrn Paul Burkart, arrangiert.

Wir gingen zum ersten Ameisenhügel der Roten Waldameise (formica rufa). Herr Burkart hat uns viel gezeigt und erklärt. Unter anderem hat er uns die Wichtigkeit eines Mutterbaums für das Ameisenvolk erklärt. Dort gibt es eine Kooperation zwischen Ameisen und Blattläusen. Man spricht davon, dass die Ameisen die Blattläuse „melken". Mit ihren Antennen berühren die Ameisen die Blattläuse, damit sie den süßen Honigtau abgeben. Im Gegenzug werden sie von den Ameisen vor Fressfeinden (anderen Insekten, Spinnen und Vögeln) verteidigt.

Jeder von uns durfte ihm auch eine Frage stellen. Zum Beispiel: Wie und wann schläft eine Ameise? Die Antwort war, dass eine Ameise nie schläft, sie ruht sich nur im Stehen aus, dies machen sie im Winter etwas länger am Stück. Auch haben wir herausgefunden, dass etwa so viele Ameisen in einem Hügel wohnen, wie es Einwohner in der Schweiz gibt.  

Gestärkt nach einem Znünihalt auf dem wunderschönen Hof Waldbruder, gingen wir zu einem ausgestorbenen Hügel. Da musste der Mutterbaum gefällt werden, weil er krank war. Die Ameisen haben den Hügel verlassen. Zur großen Freude von Herrn Burkard haben wir Kinder ganz in der Nähe einen anderen Ameisenhügel entdeckt. Dieser war noch nicht im Online- Tool der Waldameisenwächter registriert.  

Es war ein sehr interessanter und lehrereicher Vormittag.  Vielen Dank an Herrn Burkart.

David Rüttimann, 4. Klasse Hohenrain